Periradikuläre Therapie (PRT) der Wirbelsäule

Die PRT (periradikuläre Therapie) ist eine lang erprobte und sehr erfolgreiche Behandlungsmethode bei gereizten und schmerzhaften Nerven an der Wirbelsäule. Typischerweise entsteht dies durch einen Bandscheibenvorfall. Aber auch bei chronischen Erkrankungen können Nervenschmerzen entstehen.

Herr Dr. Bunk behandelt seit über 10 Jahren erfolgreich akute und chronische Schmerzen an der Wirbelsäule durch minimalinvasive Infiltrationsbehandlungen.

Eine der Hauptursachen für akute Schmerzen und der häufigste Grund für eine gezielte Schmerztherapie ist ein Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule.

Wie funktioniert die PRT?

Bei der PRT wird eine längere Nadel an einen Nervenaustrittspunkt der Wirbelsäule geführt. Der Nervenaustrittspunkt ist ein kleines Loch zwischen den Wirbelkörpern. Um sicher in die Nähe des Nerven zu gelangen , hat sich die Darstellung der Wirbelsäule durch ein Durchleuchtungsgerät (Röntgen oder CT) bewährt. So kann sichergestellt werden, dass die Nadel an der zu behandelnden Nervenwurzel liegt.

Zur exakten Applikation des Schmerzmittels an den Ort der Schmerzentstehung, benutzt Dr. Bunk ein Röntgengerät, um die bestmögliche Schmerzlinderung zu gewährleisten.

Ziel der Nadel ist stets eine gereizte Nervenwurzel. Über die bildgestützte und zielgenaue Applikation von Schmerzmittel und ggf. Cortison wird ein schmerzhafter Nerv beruhigt und seine Fähigkeiten den Schmerz zu leiten vermindert.

Die typische Indikation ist zum zum Beispiel der Bandscheibenvorfall, der auf einen Spinalnerven drückt. Die dabei enstehenden Rücken- und Beinschmerzen (im Falle der LWS) lassen sich durch die PRT ausgesprochen schnell und effektiv lindern. So ist die Schmerzsituation schenll zu bessern und die Einnahme von Schmerzmitteln deutlich zu reduzieren.

Auch bei chronischen Schmerzen, zum Beispiel verursacht durch altersbedingte Verengungen der Nervenaustrittslöcher, ist mit der PRT eine längerfristige Schmerzlinderung möglich.

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PRT Darstellung am Modell: durch gezielte Injektion der Medikamente wird der Schmerz gleich dort bekämpft, wo er entsteht! Die häufigst Ursache für solche Schmerzen ist in unserer orthopädischen Privatpraxis in Berlin-Zehlendrof ein Bandscheibenvorfall. Copyright: Dr. Robert Bunk

Ablauf der PRT / periradikulären Therapie

In unserer Praxis erfolgt die Indikation und Planung einer PRT nach ausführlicher Untersuchung und Auswertung von MRT- und Röntgenbilder. Ist eine Intervention mit PRT aussichtsreich, wird ein Termin in den Räumlichkeiten der Radiologie des Krankenhauses Waldfriede organisiert – nur 800m von unseren Praxisräumen in Berlin Zehlendorf entfernt.

Die Infiltrationen erfolgen dann im Krankenhaus Waldfriede durch Ihren Spezialisten Dr. Bunk persönlich. Die Therapieauswertung und Verlaufskontrolle findet dann wieder in der Praxis in der Goethestraße statt.

Wichtig:

  • Eine Begleitperson ist bei einer PRT erforderlich
  • Sofern Gehstützen vorhanden sind, sollten diese mitgebracht werde.
  • Das Führen eines Fahrzeugs oder Fahrradfahren ist nach der Intervention für den Rest des Tages nicht möglich.
  • Blutverdünner müssen vor der Intervention pausiert werden. Bei Fragen hierzu sprechen Sie uns gerne an!