Akupunktur (TCM) und Triggerakupunktur

Die Akupunktur ist eine seit Jahrtausenden angewendete Therapieform aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Hierbei werden feinste sterile Nadeln in bestimmte Punkte des Körpers gestochen. Diese liegen auf beschrieben Leitbahnen, in denen die Energie (in der TCM „Chi“ genannt) langfliest. Ist der Fluss des Chi gestört, entstehen Schmerzen. Der Nadelreiz öffnet die Leitbahn wieder und lässt das Chi fließen. Somit wird wieder eine Harmonie hergestellt und der Schmerz lässt nach.

Neben der klassischen Körperakupunktur steht Ihnen durch Dr. Bunk auch die Ohrakupunktur zur Verfügung, um chronische und akute Schmerzzustände zu behandeln.

Darüber hinaus behandelt Dr. Bunk in unserer Praxis in Zehlendorf noch mittels der Triggerpunktakupunktur.

Darstellung typischer Meridiane für die Akupunktur in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Zusätzlich zur TCM stehen bieten wir Ihnen auch Ohrakupuktur und Triggerpunktakupunktur in unserer Privatpraxis in Berlin an. Copyright: iStock by Getty Images

Ablauf einer Akupunktur

Zu Beginn wird für jede/n Patientin/Patienten ein individuelles Konzept erarbeitet. Die Akupunkturpunkte werden mit sterilen Einmalnadeln gestochen. Danach verbleiben sie für ca. 30 Minuten in der Haut und beeinflussen die Leitbahnen entsprechend ihrer Wirkung. Bei funktionellen Muskelstörungen ist die Kombination mit Wärme oder TENS optimal.

Die Häufigkeit der Sitzungen hängt von der Wirkung ab. Bei akuten Beschwerden sind grundsätzlich meist weniger Behandlungen nötig, folglich bedarf es bei bereits lange bestehenden oder gar chronischen Beschwerden und Schmerzen oft viele Behandlungen.

Und was ist eine Triggerpunkt-Akupunktur?

Eine Sonderform der Akupunktur ist die Triggerakupunktur. Diese hat mit der klassischen chinesischen Akupunktur nur die Verwendung der Nadeln gemein. Häufig sind Schmerzen in den Extremitäten ausgelöst und fortgeleitet über Triggerpunkte in Muskeln.

Trigger-Punkte (aus dem englischen: to trigger = auslösen) sind schmerzhafte, verdickte Knoten oder Stränge in der Muskulatur. Diese verursachen Beschwerden, die sehr oft weit entfernt von diesen ursächlichen Auslösepunkten liegen. Oft sind diese Triggerpunkte identisch mit klassischen Akupunkturpunkten. Gelingt es diese Triggerpunkte zu löschen, ist eine erhebliche Schmerzlinderung nach wenigen Behandlungen möglich.

Wann kann eine Triggerpunktakupunktur helfen?

Durch das Prinzip der Löschung von Triggerpunkten können muskulär bedingte Pseudoradikulopathien an den Beinen („Ischias-Schmerzen“) und Armen, beim Tennis-Ellenbogen (Epicondylopathie), Fersenschmerzen/Fersensporn und Achillodynien behandelt werden. Insbesondere Schmerzen, Schwindel und Tinitus durch Nackenverspannungen sind durch die Triggerakupunktur gut behandelbar.

Die Behandlungszeit durch die Physiotherapie kann somit deutlich verkürzt werden.

Ablauf einer Triggerpunktbehandlung

Zunächst ist bei Beschwerden und Schmerzen zu kären, ob funktionelle Störungen in Form von Triggerpunkte vorliegen. Diese können auch zusätzlich zu strukturellen Schäden vorliegen.

Die Triggerpunkte werden dann mit einer Akupunkturnadel aufgelöst. Durch Die Reizung des Triggerpunktes in der Muskulatur wird der sogenannte „Twitch“ ausgelöst, ein plötzliches und leider auch etwas schmerzhaftes Zucken des Muskels. Innerhalb der Behandlung wird versucht, den Twitch so oft wie möglich auszulösen, bis der Muskel erschöpft ist.

Da es im behandelten Muskel noch für 2-3 Tage eine schmerzhaftes Gefühl ähnlich einem kräftigem Muskelkater geben kann, empfiehlt sich die anschließende lokale Infiltration und Quaddelung mit Procain.

Eine erneute Behandlung ist meist nach einer Woche wieder möglich, um noch bestehende Muskelverhärtungen und Triggerpunkte zu lösen. Eine begleitende Physiotherapie ist empfohlen.

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